Curriculum Vitae

Ausstellungen und Arbeiten
im Öffentlichen Raum

Birgit Kratzheller studierte Kunst und Germanistik an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz.

Parallel zu ihren malerischen Arbeiten interessierten sie die verschiedensten plastischen Materialien und Techniken. Aus malerischen Schichtungen und Faltungen von Flächen entwickelte sie farbige Arbeiten, die mehr und mehr Volumen annahmen und Raum umspannten.

Daraus entstehen schließlich die ersten architekturbezogenen Arbeiten. Schon in ihrer Studienzeit realisiert Birgit Kratzheller erste Wettbewerbsgewinne im öffentlichen Raum. Ihre Entwürfe beschränken sich dabei nicht auf die Entwicklung solitärer Einzelobjekte, sondern beziehen stets den umgebenden Raum mit ein.

Die Auseinandersetzung mit einem Ort und seinen räumlichen, sozialen, sachthematischen und geschichtlichen Kontexten bestimmen im Weiteren ihre Arbeit. Die intensive Erforschung und Aufarbeitung von Sachzusammenhängen durch die Erarbeitung von theoretischem Faktenwissen, sowie in Form von persönlichen Begegnungen und Gesprächen bilden dabei die notwendige Grundlage. Die Beschäftigung mit ortsbezogenen Thematiken führt zu Konzeptionen für Rauminstallationen und Platzgestaltungen, deren formale Umsetzung und Materialwahl aus der konzeptionellen Idee abgeleitet werden. Waren jedoch die malerischen Werke durch eine expressive Formensprache gekennzeichnet, so läßt sich mit der Erweiterung in den Raum in der formalen Umsetzung des thematischen Konzepts eine Liebe zur Geometrie in Birgit Kratzhellers Arbeiten nicht verleugnen .

Neben dauerhaften Gestaltungen im öffentlichen Raum entstehen Arbeiten als ephemere Setzungen, deren Vergänglichkeit thematisch bedingt und konzeptionell erwünscht sind. Seit 1992 entstehen Arbeiten mit Natur- und Landschaftsbezug: Installationen in landwirtschaftlichen Nutzflächen, Konzepte für kulturhistorisch oder industriell geprägten Landschaftsräume bilden ein breites Spektrum der Beschäftigung mit unterschiedlichsten Räumen; Interieurs werden mit vegetativen Wachstumsprozessen konfrontiert. Einen Arbeitsschwerpunkt bildet dabei die intensive Beschäftigung mit den heimischen bzw. eingebürgerten Kulturpflanzen.

Ausstellungen und Arbeiten im Öffentlichen Raum

1992

Ausstellung, Frankfurter Hof, Mainz

"EVA 390"-Labyrinth im Maisfeld Landschafts-Inszenierung bei Hagen-Wittstedt
"Treppauf-Treppab", Klanginstallation im Treppenhaus, Altes Rathaus Ingelheim
Ausstellungszyklus "Kunst aus Mainz 1992"
Mainz, Dijon, Zagreb, Erfurt, Valencia
1993
"Gespräch der zehn Ziffern", Platzgestaltung vor dem Telekom-Verwaltungsgebäude Mainz
1994
"Forum und Spielobjekt", Platzgestaltung Grundschule Laubenheim
"Der rote Faden im Labyrinth" Rauminstallation im Rathaus Main
"Paperworks" Ausstellung von Papierarbeiten, Louisville, Kentucky, USA.
1995
"Ausschnitt II"
Arbeiten in der Städtischen Kunstsammlung Mainz
"Wind-Labyrinth"
Rauminstallation im Foyer des Mainzer Landtags
"HOF DER BADER", Badergasse Mainz, 2001
1998
"Drachenweg" Erdmodulation Platzgestaltung Sprendlingen
1999
"PATATERS"
Kartoffel-Spektren’ Rauminstallation in einem Güterwaggon, Beitrag zum Projekt ‘KunstWagen’(DLK) auf der Bahnstrecke zwischen Bremerhaven und Hamburg
Klanginstallationen und Bühnenbild für "PIPES AND VIBES"
Ein absurdes Musik-Kunst-Werk. Musikalische Leitung: Hilde Kappes, Berlin
Künstlerinnenhof "Die Höge", Bassum-Högenhausen
"SPIRALE" Bespielbare Außenraumskulptur Rochusstraße, Mainz
"POTATO-BOXES"
"3xKlingeln"

Ausstellung in Privatwohnungen der Mainzer Neustadt
2000
"NATUR-SPUR "
Ausstellung, Städtische Galerie Dreieich
"ZEITZEICHEN"
Kreis - Linie - Punkt.’ Skulpturale Landschaft, Jugendwerk St. Josef in Landau
"WINDWIEGE"
Holster Berg bei Gut Holzhausen / Nieheim
2001
ZUBER-FRAGMENTE- "HOF DER BADER"
Innenhofgestaltung, Badergasse, Mainz
2002
"Spindeln" Kunstprojekt
3. Sächsische Landesgartenschau,
Großenhain
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